2007-06-11
Kampfgeograph - ein neuer Beruf?
Bildunterschrift aus dem Schwäbischen Tagblatt von heute, zum Bericht "Punkte für die Schloss-Attrappe" über eine Aufführung des Naturtheaters Grötzingen:
"Für die Schwert- und Stockszenen wurden Robin Hood (Jochen Schütt, links im Bild) und seine die [sic] jungen Mitstreiter eigens von einem Kampfgeographen geschult. Entsprechend gut kommen die Raufereien an."
Im Artikel liest man dann enttäuscht, daß es sich doch nur um einen Kampfchoreographen handelt.
"Für die Schwert- und Stockszenen wurden Robin Hood (Jochen Schütt, links im Bild) und seine die [sic] jungen Mitstreiter eigens von einem Kampfgeographen geschult. Entsprechend gut kommen die Raufereien an."
Im Artikel liest man dann enttäuscht, daß es sich doch nur um einen Kampfchoreographen handelt.
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2007-05-29
Erneut TÜbus durch Arbeitsstromprinzip gekillt
Etwas mehr als ein Jahr nach dem letzten Unfall mit der selben Ursache rollte am 25. Mai 2007 wieder ein Tübinger Stadtbus mit Insassen, aber ohne Fahrer die Straße herunter. Sicherheitsautomat (nur von der Außenseite zugänglich) ausgeschaltet - elektrische Betriebsbremse löste sich.
Allmächlich könnte der Busherhsteller diesen offensichtlichen Konstruktionsfehler beheben.
Allmächlich könnte der Busherhsteller diesen offensichtlichen Konstruktionsfehler beheben.
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2006-10-23
Überraschungsei zum Tübinger Oberbürgermeister gewählt
Am 22. Oktober 2006 wählte Tübingen den Grünen-Kandidaten Boris Palmer zum Oberbürgermeister (seine Amtszeit beginnt am 11. Januar 2007). Da Palmer nach seinem Studium gleich in den baden-württembergischen Landtag eingezogen war, kann man gespannt sein, wie er sich in der ersten Leitungsposition seines Lebens verhält. Es kann natürlich gut ausgehen. Bisher sehen seine Anhänger nur ihre Projektionen. Palmer hatte im Wahlkampf gegen Amtsinhaberin Brigitte Russ-Scherer mit Themen gepunktet, die in der Zuständigkeit seiner eigenen Parteifreundin, Baubürgermeisterin Ulla Schreiber, liegen: Radverkehr und Baubrachen. Den Wählern war das nicht weiter aufgefallen...
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2006-09-16
Da waren's nur noch vier
Gestern hat der von CDU und UFW unterstützte OB-Kandidat Hans-Jörg Henle überraschend aus gesundheitlichen Gründen seine Kandidatur zur Tübinger Oberbürgermeisterwahl zurückgezogen. Damit verbleiben noch:
CDU/UFW werden wohl bis zum Bewerbungsschluß am 25. September 2006 keinen neuen Kandidaten auftreiben können. Herr Stemmler, seines Zeichens Reutlinger Kripochef, ist laut CDU-Fraktionsvorsitzendem Ulrich Latus "...trotzdem mangels kommunalpolitischer Erfahrung keine Alternative". (Könnte Herr Latus vielleicht etwas taktvoller sein?)
Der erste Wahlgang ist am 22. Oktober 2006.
- Amtsinhaberin Brigitte Russ-Scherer (SPD)
- Boris Palmer MdL (Grüne)
- Kornelia Möller MdB (Tübinger Linke/PDS)
- Hans-Jörg Stemmler (CDU-Mitglied aber nicht von der CDU unterstützt)
CDU/UFW werden wohl bis zum Bewerbungsschluß am 25. September 2006 keinen neuen Kandidaten auftreiben können. Herr Stemmler, seines Zeichens Reutlinger Kripochef, ist laut CDU-Fraktionsvorsitzendem Ulrich Latus "...trotzdem mangels kommunalpolitischer Erfahrung keine Alternative". (Könnte Herr Latus vielleicht etwas taktvoller sein?)
Der erste Wahlgang ist am 22. Oktober 2006.
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2006-04-22
Sportinstitut: Öffnung ./. Track-Card
Heute im Schwäbischen Tagblatt zu lesen, im Artikel: "Training zum Wohlfühlen - Institut für Sportwissenschaft lud gestern zum dritten Gesundheitstag":
Im gleichen Monat hat die Uni das Gegenteil getan, nämlich das wohl am meisten von der Öffentlichkeit genutzte Angebot verschlossen. Seit April 2006 ist für die Nutzung der Außenanlagen eine sog. Track-Card erforderlich (kostet für Nicht-Uni-Angehörige 20 €/für Uni-Bedienstete 10 € pro Semester).
Wenigstens ist das für die Veranstaltungen von uns Prävis das Geld nicht von jedem einzelnen zu entrichten - der Verein löhnt wohl gesammelt, wie LAV ASICS und andere Nutzer auch.
Die Zugangsberechtigung wird von zwei neu eingesetzten Securityleuten überprüft. (ob die Einnahmen wohl zu deren Finanzierung ausreichen?)
Das ist also eine Sparmaßnahme von heute: Mit beträchtlichem Personalaufwand wird gewährleistet, daß Steuerzahler für die Nutzung der von ihnen bereits finanzierten Sportanlagen nochmal zahlen, gleichzeitig werden die erklärten Ziele von Sportförderern in der Uni (s.o.) konterkariert und die Volksgesundheit geschädigt.
[Aussage eines der Organisatoren] Der Gesundheitstag diene auch dazu, das Sportinstitut weiter über die Universität hinaus zu öffnen.
Im gleichen Monat hat die Uni das Gegenteil getan, nämlich das wohl am meisten von der Öffentlichkeit genutzte Angebot verschlossen. Seit April 2006 ist für die Nutzung der Außenanlagen eine sog. Track-Card erforderlich (kostet für Nicht-Uni-Angehörige 20 €/für Uni-Bedienstete 10 € pro Semester).
Wenigstens ist das für die Veranstaltungen von uns Prävis das Geld nicht von jedem einzelnen zu entrichten - der Verein löhnt wohl gesammelt, wie LAV ASICS und andere Nutzer auch.
Die Zugangsberechtigung wird von zwei neu eingesetzten Securityleuten überprüft. (ob die Einnahmen wohl zu deren Finanzierung ausreichen?)
Das ist also eine Sparmaßnahme von heute: Mit beträchtlichem Personalaufwand wird gewährleistet, daß Steuerzahler für die Nutzung der von ihnen bereits finanzierten Sportanlagen nochmal zahlen, gleichzeitig werden die erklärten Ziele von Sportförderern in der Uni (s.o.) konterkariert und die Volksgesundheit geschädigt.
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2006-04-20
Das neue Landratsamt
des Landkreises Tübingen, in der Nähe meines Arbeitsplatzes ist schon bezogen; es wird noch an den Außenanlagen gearbeitet. Die Besucher tun sich noch etwas schwer: von den Hauptstraßen gibt es zwar eine Wegweisung, aber mit der Leitung der Besucher auf den kleineren Straßen hapert es noch. Man wird öfters von ratlosen Menschen gefragt, die das Landratsamt suchen obwohl es schon zu sehen ist. (im Web gibt es aber eine Anfahrtsskizze.) Daß man nicht nur mit der Buslinie 2 im 30-Minuten-Takt hinkommt, sondern auch von den Bushaltestellen Hegelstraße und Freibad mit einer Gehzeit < 10 min, ist leider auch noch nicht so gut bekanntgemacht.
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2006-04-17
Die übliche Ahnungslosigkeit unser lieben "Tübinger Linken"
Der werte Anton Brenner meint gefunden zu haben, was Zigtausende Webschaffende schon immer verzweifelt suchen: wie man für einen Suchbegriff in Google auf den ersten Platz kommt. Einfach täglich die selbe Seite "ins Internet stellen" (was meint er damit eigentlich genau?) - das soll angeblich die Oberbürgermeisterin ihre arme Öffentlichkeitsarbeiterin im täglichen Frondienst machen lassen, um eine Presserklärung von 2003 in Google zu pushen. Dieser bahnbrechenden Erkenntnis folgend veröffentlicht man dies dann auch gleich ein paar Tage später nochmal.
Wie es wohl dieser Knechtung von Google im Dienste der OB paßt, daß anscheinend alle vom CMS der städtischen Site erzeugten Seiten ein relativ neues Last-Modified:-Datum haben - zum Beispiel auch die der TÜL/PDS-Fraktion? Siehe HTTP-Response, angezeigt vom Web-Sniffer. Meine Theorie, die leider nicht so abenteuerlich ist: die städtische Site bindet wechselnde aktuelle Inhalte als Navigationslinks ein.
Vielleicht sollte der liebe Herr Brenner beim kommunalpolitischen Märchenerzählen bleiben, und die Diversifizierung mit Google-Märchen lassen.
Wie es wohl dieser Knechtung von Google im Dienste der OB paßt, daß anscheinend alle vom CMS der städtischen Site erzeugten Seiten ein relativ neues Last-Modified:-Datum haben - zum Beispiel auch die der TÜL/PDS-Fraktion? Siehe HTTP-Response, angezeigt vom Web-Sniffer. Meine Theorie, die leider nicht so abenteuerlich ist: die städtische Site bindet wechselnde aktuelle Inhalte als Navigationslinks ein.
Vielleicht sollte der liebe Herr Brenner beim kommunalpolitischen Märchenerzählen bleiben, und die Diversifizierung mit Google-Märchen lassen.
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2006-04-12
OB-Wahl in Tübingen: am 22. Oktober
Der Gemeinderat hat jetzt die Termine für die Oberbürgermeisterwahl in Tübingen festgelegt:
24. Juli 2006 - offizielle Ausschreibung in Tageszeitungen
25. September 2006 - Bewerbungsschluß für den 1. Wahlgang
22. Oktober 2006 - 1. Wahlgang
Falls im 1. Wahlgang niemand die absolute Mehrheit bekommt:
25. Oktober 2006 - Bewerbungsschluß für den 2. Wahlgang
12. November 2006 - 2. Wahlgang
Eine städtische Veranstaltung zur Vorstellung aller Kandidat(inn)en ist für den 5. Oktober angekündigt.
Quelle: Schwäbisches Tagblatt 12.04.2006
Bisher hat nur die Amtsinhaberin, Brigitte Russ-Scherer (Mitglied der SPD), angekündigt zu kandidieren. Aus den schwarzen und grünen Ecken hat sich noch niemand geoutet - das wird wohl auch noch auf sich warten lassen, weil das taktisch erfolgversprechendere sicher ist, erst einmal die Amtsinhaberin noch etwas madig zu machen; hier werden wir in den nächsten Monaten sicher noch einige Leserbriefkampagnen im Tagblatt genießen können. Als möglicher Kandidat der Grünen wird gelegentlich Boris Palmer genannt - ob die vielen Wähler im Tübinger Grünen-Biotop aber schon seine Funktion als Steigbügelhalter für Dr. Schuster (CDU) bei der Stuttgarter OB-Wahl 2004 vergessen haben?
24. Juli 2006 - offizielle Ausschreibung in Tageszeitungen
25. September 2006 - Bewerbungsschluß für den 1. Wahlgang
22. Oktober 2006 - 1. Wahlgang
Falls im 1. Wahlgang niemand die absolute Mehrheit bekommt:
25. Oktober 2006 - Bewerbungsschluß für den 2. Wahlgang
12. November 2006 - 2. Wahlgang
Eine städtische Veranstaltung zur Vorstellung aller Kandidat(inn)en ist für den 5. Oktober angekündigt.
Quelle: Schwäbisches Tagblatt 12.04.2006
Bisher hat nur die Amtsinhaberin, Brigitte Russ-Scherer (Mitglied der SPD), angekündigt zu kandidieren. Aus den schwarzen und grünen Ecken hat sich noch niemand geoutet - das wird wohl auch noch auf sich warten lassen, weil das taktisch erfolgversprechendere sicher ist, erst einmal die Amtsinhaberin noch etwas madig zu machen; hier werden wir in den nächsten Monaten sicher noch einige Leserbriefkampagnen im Tagblatt genießen können. Als möglicher Kandidat der Grünen wird gelegentlich Boris Palmer genannt - ob die vielen Wähler im Tübinger Grünen-Biotop aber schon seine Funktion als Steigbügelhalter für Dr. Schuster (CDU) bei der Stuttgarter OB-Wahl 2004 vergessen haben?
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Schön zu wissen...
daß die Schirme mit Karikaturen von Herta Däubler-Gmelin von einer Abnehmerin als interessantes Mitbringsel in die USA geschätzt werden.
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2006-04-11
TÜbus rollte ohne Fahrer bergab
Am Donnerstag 6. April gegen 19:30 Uhr setzte sich ein Gelenkbus der Linie 4 im Gefälle der Waldhäuser Straße in Bewegung - mit Fahrgästen aber ohne Fahrer. Letzterer war ausgestiegen, anscheinend um die Zielanzeige zu richten. Ein beherzter Fahrgast steuerte den Bus gegen einen Altglascontainer, der ihn zusammen mit einem Bauwagen zum Stehen brachte.
Der Bus wurde anscheinend an der Haltestelle von einer elektrischen Betriebsbremse gehalten; als der Fahrer den Strom ausschaltete - der gängige Versuch, elektronische Steuerungen zur Raison zu bringen - löste sich auch die Bremse.
Ob es wohl besonders schlau ist, eine Bremse vorzusehen, die bei Ausfall der Stromversorgung den unsicheren Zustand annimmt?
Der Bus wurde anscheinend an der Haltestelle von einer elektrischen Betriebsbremse gehalten; als der Fahrer den Strom ausschaltete - der gängige Versuch, elektronische Steuerungen zur Raison zu bringen - löste sich auch die Bremse.
Ob es wohl besonders schlau ist, eine Bremse vorzusehen, die bei Ausfall der Stromversorgung den unsicheren Zustand annimmt?
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Michael Lucke zum Ersten Bürgermeister gewählt
Gestern 10. April 2006 ist Michael Lucke (bisher Beigeordneter in Metzingen) vom Tübinger Rat als Beigeordneter mit dem Titel des Ersten Bürgermeisters (was nicht mit dem Oberbürgermeister zu werwechseln ist) gewählt. Lucke erhielt in der geheimen Wahl 32 Stimmen - vermutlich von den Ratsmitglieder von AL/Grünen, SPD, F.D.P., TÜLL/PDS und von der Oberbürgermeisterin Brigitte Russ-Scherer sowie 4 Stimmen von UFW/WUT (diese Fraktion war sich über ihr Stimmverhalten uneins). Der andere Kandidat, Eugen Höschele (bisher Wirtschaftsbürgermeister - diese Beigeordnetenstelle wurde in Tübingen gestrichen) erhielt anscheinend nur die 9 Stimmen seiner Partei, der CDU, sowie 3 aus der UFW/WUT.
Von Michael Lucke hörte man bisher aus Tübingen und Metzingen nur gutes. Er war bis 1998 Tübinger Stadtkämmerer und trat dann zur Wahl des Wirtschaftsbürgermeisters an, wobei seine Partei, die SPD, aber nicht für ihn stimmen konnte weil sie bei der CDU im Wort stand, deren Kandidaten zu wählen. Aus meiner Sicht unschön aber in der Situation unvermeidbar - Wortbruch gehört sich nicht, auch gegenüber dem politischen Gegner. Das Tagblatt meinte seinerzeit, die SPD wegen dieses Verhaltens gehörig abstrafen zu müssen, was auch der später im Jahr 1998 nach Tübingen gekommenen Oberbürgermeisterin (auch SPD-Mitglied, aber nicht in der Beigeordnetenwahl involviert) publizistischen Gegenwind einbrachte. Michael Lucke bewarb sich nach Singen weg, und dann nach Metzingen; in der SPD wird er von Leuten die mit ihm dort zu tun haben durchweg gelobt.
Daß seinerzeit sie zur OB gewählt wurde und nicht der Grünen-Kandidat Wolf-Dieter Hasenclever, dürften heute auch die Grünen und Alternativen mit Erleichterung sehen - Hasenclever ist nämlich später den Grünen von der Fahne, und zur F.D.P. gegangen.
Von Michael Lucke hörte man bisher aus Tübingen und Metzingen nur gutes. Er war bis 1998 Tübinger Stadtkämmerer und trat dann zur Wahl des Wirtschaftsbürgermeisters an, wobei seine Partei, die SPD, aber nicht für ihn stimmen konnte weil sie bei der CDU im Wort stand, deren Kandidaten zu wählen. Aus meiner Sicht unschön aber in der Situation unvermeidbar - Wortbruch gehört sich nicht, auch gegenüber dem politischen Gegner. Das Tagblatt meinte seinerzeit, die SPD wegen dieses Verhaltens gehörig abstrafen zu müssen, was auch der später im Jahr 1998 nach Tübingen gekommenen Oberbürgermeisterin (auch SPD-Mitglied, aber nicht in der Beigeordnetenwahl involviert) publizistischen Gegenwind einbrachte. Michael Lucke bewarb sich nach Singen weg, und dann nach Metzingen; in der SPD wird er von Leuten die mit ihm dort zu tun haben durchweg gelobt.
Daß seinerzeit sie zur OB gewählt wurde und nicht der Grünen-Kandidat Wolf-Dieter Hasenclever, dürften heute auch die Grünen und Alternativen mit Erleichterung sehen - Hasenclever ist nämlich später den Grünen von der Fahne, und zur F.D.P. gegangen.
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